Der Obama-Film: Perfekt inszeniert und dennoch glaubwürdig

Natürlich ist der knapp 30-minütige Werbefilm von Barack Obama auch ein Meisterwerk des Politikmarketings. Aber zugleich ist er eine glaubwürdige Präsentation eines Mannes, der es wirklich anders machen will als seine Vorgänger. Der natürlich auch verspricht, Steuern zu senken, dem man das aber ganz ungewöhnlicherweise auch glaubt. Dem man abnimmt, dass er die Nöte des kleinen Mannes versteht und der ein unglaublich sympathisches Understatement betreibt. Das alles ist natürlich im Kontrast zu Bush und seiner unerträglichen lässig-arroganten texanischen Art und seinem dümmlichen Patriotismus besonders auffällig. Aber trotzdem kommt tatsächlich die Hoffnung auf, als könnte sich in diesem Land etwas grundlegend ändern. Man möchte gar nicht darüber nachdenken, was passiert, wenn Obama am Dienstag nicht gewinnt.


[vielleicht für ein Stadtteilblog ein weiter Ausflug in die Welt, aber Altonaer haben den Blick ja schon immer etwas weiter schweifen lassen]

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3 Kommentare zu Der Obama-Film: Perfekt inszeniert und dennoch glaubwürdig

  1. Absolut richtig, denn genau das haben unsere amerikanischen Freunde in Perfektion drauf, die perfekte Vermarktung vom Menschen und Waren. Professionelles Marketing und hervorragende Werbung da liegen die Wurzeln des Erfolgs ganz oft in den Vereinigten Staaten. Denken wir nur an den erfolgreichen Vermarkter Henry Ford und viele, viele andere mehr.

    In diesem Sinne, immer wachsam übern Teich schauen und ein paar erfolgreiche Tipps abgucken, nicht nur bei der Vermarktung von Politikern …

    Andreas Herrmann, Hamburg

  2. Axel Faust sagt:

    Hallo !
    Es ist nicht alles gut was aus den Staaten kommt, aber hier haben die es wirklich perfekt gemacht.
    Gruß Axel

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