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	<title>Kommentare zu: Ein paar Gedanken zum geplanten IKEA in Altona</title>
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	<description>Leben und Politik in Altona und um Altona herum - von Lars Brücher</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 15:24:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Armin Trott</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/10/02/ein-paar-gedanken-zum-geplanten-ikea-in-altona/#comment-5244</link>
		<dc:creator>Armin Trott</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:23:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lieber Lars,

zuerst möchte ich Dir einmal sagen, dass Du ein schrecklich verzerrt-romantsiches Bild von Künstlern hat, was in seiner Konsequnz leider  recht eklig ist.

Hört sich so an, als müsse ein Künstler hungerleidend sein, um wahre, unkorumpierte Kunst zu entwickeln. Der materiell sorgenlose Künstler dagegen ist brav und angepasst, leckt die Hand, die ihn füttert. 

Wieso geht man eigentlich bei Künstlern davon aus, dass Armut die Leistung verbessert, während man bei allen anderen Berufsgruppen das Gegenteil behauptet?! Verzweiflung regt den Geist an, nicht Glück und Sicherheit? Denk mal ein bischen drüber nach, bevor Du sowas absonderst.

Das Frappant wurde für 10 Millionen Euro verkauft. Dem Normalspießer kommt das wie viel Geld vor. In großstädtischen Dimensionen gedacht sind dasaber eher Peanuts. Und die Stadt hätte das Teil kaufen können. Weil es in einem Sanierungsgebiet liegt, hat die Stadt ein Vorkaufsrecht. Dass sie davon nicht Gebrauch gemacht hat, liegt nicht an knappen Kassen sondern an Einfallslosigkeit. Politiker, die seit Jahren kaum ein anderes Ziel verfolgen, als möglichst viel städtisches Eigentum zu verkaufen, können überhaupt nicht denken, eine Immobilie zu erwerben.

Dabei darf man getrost davon ausgehen, dass der Stadt durch die Ikea-Ansiedlung weit höhere Kosten entstehen werden, als jene 10 Millionen Kaufpreis. Zur Bewältigung des zusätzlichen Verkehrs werden sicher etliche Straßen verbreitert, Baumfällungen nicht mitgerechnet, die haben ja keinen in Euros messaren Wert...

Im übrigen muss eine staatliche Hilfe ja nicht Zensur bedeuten. Eine Sozial- und Kunstgenossenschaft könnte das Gebäude mieten oder kaufen. Soetwas hat esandernrots auch schon gegeben, zum Beispiel in der &quot;Frise&quot; in der Arnoldstraße. Da die Anschubfinazierung schwer ist, könnte die Stadt einspringen, das Teil kaufen und an die Genossenschaft vermieten.

Völlig grotesk finde ich auch Michaels Aussage:

&quot;Die entstandene Ruhe in der Ecke ist Folge des wirtschaftlichen Niederganges der Einkaufsstraße und kann daher nur eine vorübergehende sein. Allerdings darf IKEA das Quartier auch nicht über die alten Karstadt-Zustände hinaus besonders belasten.&quot;

Bedeutet das, dass die einmal erlittene Belästigung dauerhaft hingenommen werden muss? Darf man sich nicht mal darüber freuen, wenn irgendwo in der Stadt mal der Verkehr abnimmt? Ist der Lärm selbst gar schützenswert?

Der Vergleich Karstadt/Ikea ist übrigens auch absurd. Obwohl ich so oft im Karstadt war, ist mir nie aufgefallen, dass da Möbel verkauft wurden. Ich habe da meine Unterhosen und Tunrschuhe gekauft, natürlich ohne Auto. Kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand aus Blankenese mit dem Auto ins Karstadt gefahren ist, um hier überhaupt irgendwas zu kaufen, seien es nun Möbel oder Teelichter.

Auf den ersten Blick wirkt es wirkltich wie ein Widerspruch, wenn die IKEA-Gegner einerseits den &quot;belbenden&quot; Faktor auf die GB verneinen, andererseits aber steigende Mieten und Gentrifizierung befürchten.

Man schaue sich aber einmal die Läden in der GB an. Die sind nett und nützlich für die Menschen die hier wohnen. Werden aber die IKEA-Kunden Interesse an Gemüsehändler, Apotheker und Reformhäuser haben? Die Mieten sind in der GB schon jetzt sehr hoch, immer wieder gibt ein Einzelhändler auf. Zuletzt Kräuter Kühne. IKEA hätte den auch nicht gerettet. Aber wer zieht dann als nächstes dort ein? Star-Bucks? H&amp;M? MacDonald? Noch mehr Mobile-Shops? Was auch immer kommt, es wird eher chic als bodenständig, eher teuer als billig, eher großhändlerisch/  franchisig als einzelhändlerisch sein. Gentrifizierung ist nicht Zu- ODER Abwanderung, Gentrifizierung ist AUSTAUSCH der Bevölkerung und des Gewerbes.

Ein letztes Wort zur Belebung: Das Einzige was sich Medien und Polikter unter Leben vorstellen können, ist offensichtlich das Klingen der Ladenkassen. An einem sonnigen Nachmittag in der BG schlendernd, kann ich wirklich nicht das Gefühl entwickeln, die GB sei tot. Man sitzt entspannt in der Eisdiele oder anderer Gastronomie und wir dabei nur relativ wenig von illegal vorbeifahrenden Privat-PKWs belästigt. Wenn der 30 Meter hohe blau-gelbe Ikea-Klotz kommt, der deutlich höher ist als dasFrappant und zudem die GB einengen wird, wird man im Schatten sitzen und sich fragen, wieso man sich in dieser ungemütlichen Straße noch länger aufhalten soll. 

Ich könnte noch viel viel mehr schreiben, ist aber schon jetzt zuviel. 

Abschlussbitte: Nicht alles nachplappern, was Politiker (insbesondere GALier) so erzählen, mal selber nachdenken, mal überlegen, ob es etwas geebn könnte, was einen Stadtteil höherwertig belebt, als ein weltweit uniformes Möbelhaus.

Ciao
  Armin]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Lars,</p>
<p>zuerst möchte ich Dir einmal sagen, dass Du ein schrecklich verzerrt-romantsiches Bild von Künstlern hat, was in seiner Konsequnz leider  recht eklig ist.</p>
<p>Hört sich so an, als müsse ein Künstler hungerleidend sein, um wahre, unkorumpierte Kunst zu entwickeln. Der materiell sorgenlose Künstler dagegen ist brav und angepasst, leckt die Hand, die ihn füttert. </p>
<p>Wieso geht man eigentlich bei Künstlern davon aus, dass Armut die Leistung verbessert, während man bei allen anderen Berufsgruppen das Gegenteil behauptet?! Verzweiflung regt den Geist an, nicht Glück und Sicherheit? Denk mal ein bischen drüber nach, bevor Du sowas absonderst.</p>
<p>Das Frappant wurde für 10 Millionen Euro verkauft. Dem Normalspießer kommt das wie viel Geld vor. In großstädtischen Dimensionen gedacht sind dasaber eher Peanuts. Und die Stadt hätte das Teil kaufen können. Weil es in einem Sanierungsgebiet liegt, hat die Stadt ein Vorkaufsrecht. Dass sie davon nicht Gebrauch gemacht hat, liegt nicht an knappen Kassen sondern an Einfallslosigkeit. Politiker, die seit Jahren kaum ein anderes Ziel verfolgen, als möglichst viel städtisches Eigentum zu verkaufen, können überhaupt nicht denken, eine Immobilie zu erwerben.</p>
<p>Dabei darf man getrost davon ausgehen, dass der Stadt durch die Ikea-Ansiedlung weit höhere Kosten entstehen werden, als jene 10 Millionen Kaufpreis. Zur Bewältigung des zusätzlichen Verkehrs werden sicher etliche Straßen verbreitert, Baumfällungen nicht mitgerechnet, die haben ja keinen in Euros messaren Wert&#8230;</p>
<p>Im übrigen muss eine staatliche Hilfe ja nicht Zensur bedeuten. Eine Sozial- und Kunstgenossenschaft könnte das Gebäude mieten oder kaufen. Soetwas hat esandernrots auch schon gegeben, zum Beispiel in der &#8220;Frise&#8221; in der Arnoldstraße. Da die Anschubfinazierung schwer ist, könnte die Stadt einspringen, das Teil kaufen und an die Genossenschaft vermieten.</p>
<p>Völlig grotesk finde ich auch Michaels Aussage:</p>
<p>&#8220;Die entstandene Ruhe in der Ecke ist Folge des wirtschaftlichen Niederganges der Einkaufsstraße und kann daher nur eine vorübergehende sein. Allerdings darf IKEA das Quartier auch nicht über die alten Karstadt-Zustände hinaus besonders belasten.&#8221;</p>
<p>Bedeutet das, dass die einmal erlittene Belästigung dauerhaft hingenommen werden muss? Darf man sich nicht mal darüber freuen, wenn irgendwo in der Stadt mal der Verkehr abnimmt? Ist der Lärm selbst gar schützenswert?</p>
<p>Der Vergleich Karstadt/Ikea ist übrigens auch absurd. Obwohl ich so oft im Karstadt war, ist mir nie aufgefallen, dass da Möbel verkauft wurden. Ich habe da meine Unterhosen und Tunrschuhe gekauft, natürlich ohne Auto. Kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand aus Blankenese mit dem Auto ins Karstadt gefahren ist, um hier überhaupt irgendwas zu kaufen, seien es nun Möbel oder Teelichter.</p>
<p>Auf den ersten Blick wirkt es wirkltich wie ein Widerspruch, wenn die IKEA-Gegner einerseits den &#8220;belbenden&#8221; Faktor auf die GB verneinen, andererseits aber steigende Mieten und Gentrifizierung befürchten.</p>
<p>Man schaue sich aber einmal die Läden in der GB an. Die sind nett und nützlich für die Menschen die hier wohnen. Werden aber die IKEA-Kunden Interesse an Gemüsehändler, Apotheker und Reformhäuser haben? Die Mieten sind in der GB schon jetzt sehr hoch, immer wieder gibt ein Einzelhändler auf. Zuletzt Kräuter Kühne. IKEA hätte den auch nicht gerettet. Aber wer zieht dann als nächstes dort ein? Star-Bucks? H&amp;M? MacDonald? Noch mehr Mobile-Shops? Was auch immer kommt, es wird eher chic als bodenständig, eher teuer als billig, eher großhändlerisch/  franchisig als einzelhändlerisch sein. Gentrifizierung ist nicht Zu- ODER Abwanderung, Gentrifizierung ist AUSTAUSCH der Bevölkerung und des Gewerbes.</p>
<p>Ein letztes Wort zur Belebung: Das Einzige was sich Medien und Polikter unter Leben vorstellen können, ist offensichtlich das Klingen der Ladenkassen. An einem sonnigen Nachmittag in der BG schlendernd, kann ich wirklich nicht das Gefühl entwickeln, die GB sei tot. Man sitzt entspannt in der Eisdiele oder anderer Gastronomie und wir dabei nur relativ wenig von illegal vorbeifahrenden Privat-PKWs belästigt. Wenn der 30 Meter hohe blau-gelbe Ikea-Klotz kommt, der deutlich höher ist als dasFrappant und zudem die GB einengen wird, wird man im Schatten sitzen und sich fragen, wieso man sich in dieser ungemütlichen Straße noch länger aufhalten soll. </p>
<p>Ich könnte noch viel viel mehr schreiben, ist aber schon jetzt zuviel. </p>
<p>Abschlussbitte: Nicht alles nachplappern, was Politiker (insbesondere GALier) so erzählen, mal selber nachdenken, mal überlegen, ob es etwas geebn könnte, was einen Stadtteil höherwertig belebt, als ein weltweit uniformes Möbelhaus.</p>
<p>Ciao<br />
  Armin</p>
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	<item>
		<title>Von: Sava</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/10/02/ein-paar-gedanken-zum-geplanten-ikea-in-altona/#comment-4956</link>
		<dc:creator>Sava</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 21:29:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke für den Anfang der Diskussion. Hier möchte ich noch ein paar Anmerkungen aus kulturpolitischer Perspektive machen:
Im Frappant gab es von anfang an klare und sehr günstige Bedingungen für eine temporäre Nutzung. 
Die, die Große Bergstraße belebt haben, sind aber auch gar z.T. nicht mehr da, weil sie sich an die Bedingungen gehalten haben (z.B. das Kultwerk West). Der Bezirk hat die Künstler auch unterstützt, neue Räume zu finden.
Merkwürdiger Weise stehen mittlerweile mehr Menschen auf der Warteliste, als es Kulturschaffende in der GBS gab. Und es gibt auch solche unseriösen Politiker, die jedem Künstler ein Atelier versprechen, so dass die Liste täglich größer wird.
Nun dennoch ist es ein Zeichen dafür, dass es zu wenig günstige und zentrale Räume für Kulturschaffende gibt. Aber wenn sich die Leute nicht daran halten, dann werden wir bei anderen Gelegenheiten tatsächlich Schwierigkeiten bekommen eine temporäte Nutzung zu ermöglichen.

Außerdem IKEA hin oder her - ich möchte wirklich keine Vorträge darüber höhren, dass das Frappant als Zeitzeuge der 70er Jahre erhaltenswert ist. Wirklich nicht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Anfang der Diskussion. Hier möchte ich noch ein paar Anmerkungen aus kulturpolitischer Perspektive machen:<br />
Im Frappant gab es von anfang an klare und sehr günstige Bedingungen für eine temporäre Nutzung.<br />
Die, die Große Bergstraße belebt haben, sind aber auch gar z.T. nicht mehr da, weil sie sich an die Bedingungen gehalten haben (z.B. das Kultwerk West). Der Bezirk hat die Künstler auch unterstützt, neue Räume zu finden.<br />
Merkwürdiger Weise stehen mittlerweile mehr Menschen auf der Warteliste, als es Kulturschaffende in der GBS gab. Und es gibt auch solche unseriösen Politiker, die jedem Künstler ein Atelier versprechen, so dass die Liste täglich größer wird.<br />
Nun dennoch ist es ein Zeichen dafür, dass es zu wenig günstige und zentrale Räume für Kulturschaffende gibt. Aber wenn sich die Leute nicht daran halten, dann werden wir bei anderen Gelegenheiten tatsächlich Schwierigkeiten bekommen eine temporäte Nutzung zu ermöglichen.</p>
<p>Außerdem IKEA hin oder her &#8211; ich möchte wirklich keine Vorträge darüber höhren, dass das Frappant als Zeitzeuge der 70er Jahre erhaltenswert ist. Wirklich nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/10/02/ein-paar-gedanken-zum-geplanten-ikea-in-altona/#comment-4915</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 07:39:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielen Dank für diese differenzierte Auseinandersetzung. In der Tat gibt es keine Evokation - warum auch, das ist keine Frage von gesamtstädtischen Belang, sondern ein Altonaer Problem. 

Zur Problematik Zwischennutzung hast Du eigentlich alles gesagt. Zu ergänzen ist, dass es schon sehr konkrete Planungen gibt, z.B. im direkt benachbarten Forum eine Kulturetage mit fixierten Mieten zu etablieren und auch hinsichtlich des alten Finanzamtes am Anfang der Neuen Großen Bergstraße gibt es Überlegungen für eine kulturelle Nutzung. Es ist also auch nicht so, dass Altona den Zwischennutzern sagt: war schön mit Euch, jetzt müsst ihr euch aber ganz wo anders was suchen!

Ganz wichtig finde ich Deinen Hinweis, dass der Immobilienbesitzer das Recht hat, im Frappant oder auf dem Gelände des Gebäudes Gewerbe zu ermöglichen. Jederzeit kann dort wieder etwas eröffnet werden, wie zuvor die Kombination aus Karstadt, Spar und Aldi, die dort noch vor ein paar Jahren war. Und Karstadt hatte ebenfalls Möbel, Küchengeräte und anderes im Angebot, die geliefert und wieder abgeholt wurden. Die entstandene Ruhe in der Ecke ist Folge des wirtschaftlichen Niederganges der Einkaufsstraße und kann daher nur eine vorübergehende sein. Allerdings darf IKEA das Quartier auch nicht über die alten Karstadt-Zustände hinaus besonders belasten. Meine Kurzformel dafür hast Du ja schon zitiert. Ich bin gespannt, wie sich IKEA bewegt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diese differenzierte Auseinandersetzung. In der Tat gibt es keine Evokation &#8211; warum auch, das ist keine Frage von gesamtstädtischen Belang, sondern ein Altonaer Problem. </p>
<p>Zur Problematik Zwischennutzung hast Du eigentlich alles gesagt. Zu ergänzen ist, dass es schon sehr konkrete Planungen gibt, z.B. im direkt benachbarten Forum eine Kulturetage mit fixierten Mieten zu etablieren und auch hinsichtlich des alten Finanzamtes am Anfang der Neuen Großen Bergstraße gibt es Überlegungen für eine kulturelle Nutzung. Es ist also auch nicht so, dass Altona den Zwischennutzern sagt: war schön mit Euch, jetzt müsst ihr euch aber ganz wo anders was suchen!</p>
<p>Ganz wichtig finde ich Deinen Hinweis, dass der Immobilienbesitzer das Recht hat, im Frappant oder auf dem Gelände des Gebäudes Gewerbe zu ermöglichen. Jederzeit kann dort wieder etwas eröffnet werden, wie zuvor die Kombination aus Karstadt, Spar und Aldi, die dort noch vor ein paar Jahren war. Und Karstadt hatte ebenfalls Möbel, Küchengeräte und anderes im Angebot, die geliefert und wieder abgeholt wurden. Die entstandene Ruhe in der Ecke ist Folge des wirtschaftlichen Niederganges der Einkaufsstraße und kann daher nur eine vorübergehende sein. Allerdings darf IKEA das Quartier auch nicht über die alten Karstadt-Zustände hinaus besonders belasten. Meine Kurzformel dafür hast Du ja schon zitiert. Ich bin gespannt, wie sich IKEA bewegt.</p>
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