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	<title>altonablog</title>
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	<description>Leben und Politik in Altona und um Altona herum - von Lars Brücher</description>
	<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 11:11:55 +0000</pubDate>
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		<title>Die grüne Partei und das Netz: Am Sonntag wissen wir mehr</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 10:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Brücher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag entscheiden wir, ob die Grünen im 21. Jahrhundert angekommen sind. Das mag für manche pathetisch klingen, für mich ist es aber der volle Ernst. Was für viele Delegierte vielleicht zunächst als ein Thema unter vielen auf der Tagesordnung empfunden wurde hat mittlerweile zu veritablen Grabenkämpfen geführt: Der netzpolitische Antrag des Bundesvorstandes. Dieser Antrag, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Sonntag entscheiden wir, ob die Grünen im 21. Jahrhundert angekommen sind.</strong> Das mag für manche pathetisch klingen, für mich ist es aber der volle Ernst. Was für viele Delegierte vielleicht zunächst als ein Thema unter vielen auf der Tagesordnung empfunden wurde hat mittlerweile zu veritablen Grabenkämpfen geführt: Der <a href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/dok/393/393285.offenheit_freiheit_teilhabe_die_chancen.htm"><strong>netzpolitische Antrag des Bundesvorstandes</strong></a>. Dieser Antrag, der in vielen Punkten für langjährig mit dem Netz vertraute viele Selbstverständlichkeiten auflistet - vor allem die, dass mit dem Netz so wahnsinnig vieles anders geworden ist und noch wird - hat inzwischen viele Gegner auf den Plan gerufen. Vor allem der Abschnitt zum <strong>Urheberrecht</strong>, der letztlich lediglich versucht, das Urheberrecht in das digitale Zeitalter zu übertragen und darauf anzupassen, dass es heute eine viel direktere Beziehung zwischen Produzent und Konsument gibt, ruft die Kulturpolitiker auf den Plan (siehe dazu vor allem die Anträge von <a href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/rubrik/19/19663.antraege.htm">Helga Trüpel und Agnes Krumwiede</a>). Diese Änderungsanträge sind immer noch von dem Glauben geprägt, Teile des Urheberrechts aus dem 19. Jahrhundert ließen sich in das 21. Jahrhundert übertragen. Unterstützt wird das von einem Trommelfeuer von <a href="http://sectio-aurea.org/wp-content/blogs.dir/1/files/2011/11/ivd-zu-leitantrag-gruene.pdf">Briefen</a> von Lobbyverbänden an die Delegierten, die es an Dramatik nicht fehlen lassen, so dass man schon Spitzwegs &#8220;<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carl_Spitzweg_017.jpg?uselang=de">Armen Poeten</a>&#8221; vor sich sieht. Andere haben die darin simplifizierende Argumentation schon <a href="http://sectio-aurea.org/2011/11/18/kultur-vs-netzpolitik-bei-den-gruenen-naechste-runde/">ausreichend auseinander genommen</a>, auch das <a href="http://altonablog.de/__oneclick_uploads/2011/11/antwortschreiben_interessensverbande.pdf" title="Antwortschreiben der grünen MdBs">Antwortschreiben der grünen MdBs</a> hat doch recht deutliche Worte gefunden und ich begrüße außerordentlich, dass dieser Brief auch von MdBs unterschrieben wurden, die den Antrag an einigen Stellen kritisch sehen.</p>
<p>Dennoch habe ich große Sorge, dass diese BDK - vielleicht auch aufgrund von falsch verstandener Künstlersolidarität - das Zeichen setzt, <strong>die Grünen hätten das Netz nicht verstanden</strong>. Es geht Netzpolitikern ja nicht darum, die Künstler zu enteignen. Es geht darum einen Antwort auf die Frage zu finden, wie sich die Gesellschaft auf den digitalen Wandel einstellt und dessen Chancen nutzt - und dabei auch die Kulturschaffenden nicht auf der Strecke bleiben. Und es geht Netzpolitikern wie gern unterstellt auch nicht darum, den Piraten hinterherzurennen. Die Piraten sind für mich vor allem eines der Symptome der beschriebenen dramatischen Veränderung. So wie wir es zu unserer Gründungszeit für die zunehmende Akzeptanz des Themas Ökologie waren.</p>
<p>Was aus den Piraten wird, kann heute keiner sagen. <strong>Aus uns aber ist die treibende Kraft fortschrittlicher Politik geworden. Lasst uns am Sonntag auf dem Parteitag gemeinsam dafür sorgen, dass das auch im digitalen Zeitalter so bleibt.</strong></p>
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		<title>Das Studio-Kino hat wieder auf!</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 09:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Brücher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Bezirkspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kurzmeldung: Das Studio-Kino in der Bernstorffstraße hat wieder geöffnet. Alles frisch saniert und mit neuem Betreiber, aber nach wie vor Programmkino. Ein schöner Erfolg für die Anwohner und Cineasten, die sich dafür eingesetzt haben, aber auch für die damalige GAL/CDU-Koalition, die das auch politisch durchsetzen konnte.
Jetzt heißt es aber auch: Hingehen! Damit es nicht irgendwann ökonomische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://altonablog.de/__oneclick_uploads/2011/11/nty51kulot4i2twggtduuavacardfaubxsayewrcrcjo1sqa.jpg" title="Studio Kino in der Bernstorffstraße"><img src="http://altonablog.de/__oneclick_uploads/2011/11/nty51kulot4i2twggtduuavacardfaubxsayewrcrcjo1sqa.jpg" alt="Studio Kino in der Bernstorffstraße" /></a></p>
<p><a href="http://altonablog.de/__oneclick_uploads/2011/11/nty51kulot4i2twggtduuavacardfaubxsayewrcrcjo1sqa.jpg" title="Studio Kino in der Bernstorffstraße"></a>Kurzmeldung: Das<a href="http://www.studio-kino.de/"> Studio-Kino</a> in der Bernstorffstraße hat wieder geöffnet. Alles frisch saniert und mit neuem Betreiber, aber nach wie vor Programmkino. Ein schöner Erfolg für die Anwohner und Cineasten, die sich dafür eingesetzt haben, aber auch für die damalige GAL/CDU-Koalition, die das auch politisch durchsetzen konnte.</p>
<p>Jetzt heißt es aber auch: <strong>Hingehen!</strong> Damit es nicht irgendwann ökonomische Gründe sind, die dem Kinoerlebnis im Stadtteil ein Ende bereiten.</p>
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		<title>Zur Wahl am Sonntag</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 09:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Brücher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag ist es soweit: nach kurzen und knackigem (vor allem: kanckig-kaltem) Wahlkampf wird gewählt. Zumindest ist das der eigentliche Wahltag.  Tatsächlich haben rund 20% schon von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Was bei dieser Wahl mehr als verständlich ist: Die Wahlunterlagen sind diesmal kein Stimmzettel, sondern ein richtiges Heft. Und man kann schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag ist es soweit: nach kurzen und knackigem (vor allem: kanckig-kaltem) Wahlkampf wird gewählt. Zumindest ist das der eigentliche Wahltag.  Tatsächlich haben rund 20% schon von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Was bei dieser Wahl mehr als verständlich ist: Die Wahlunterlagen sind diesmal kein Stimmzettel, sondern ein richtiges Heft. Und man kann schon eine kleine Ewigkeit damit verbringen, sich die ganzen Namen der Leute durchzulesen, die da in Massen zur Wahl stehen.</p>
<p>Dennoch teile ich auch als Kandidat das Gejammer vieler nicht, die sich über das aufwendige und vermeintlich komplizierte Wahlverfahren beschweren. Tatsächlich kommt Kritik daran auch vor allem aus solchen Parteien, die bisher immer gern viel Kontrolle über ihre Listenzusammenstellung haben wollten. Ich finde es geradezu hervorragend, dass der Wähler den Parteistrategen nun einen Strich durch die Rechnung machen kann und die Liste auf den Kopf stellen könnte. Und ich kann alle nur auffordern, gleich welche Partei sie wählen, vom individualisierten Wahlrecht Gebrauch zu machen und nicht nur die Landesliste(n) anzukreuzen, sondern nach Personen zu wählen.</p>
<p>Auch in den Wahlkreisen, wo eine solche Listenwahl ja nicht mehr möglich ist, sollte man nicht immer Nummer 1 wählen. Das sage ich natürlich ganz uneigennützig, denn ich stehe im Wahlkreis 3 Altona auf Platz 4 der GAL-Liste zur Wahl. Und freue mich natürlich auch über ein paar Stimmen. ;-) Ich bin aber auch Realist: Tatsächlich ist es aufgrund der Kandidatenlage (Senatorin auf Platz 1 und viele andere gescheite Menschen vor und nach mir, die zum Teil eine größere Prominenz als ich haben) sehr unwahrscheinlich, dass ich in die Bürgerschaft komme.</p>
<p>Wie auch immer dieses individuelle Rennen ausgeht: Ich bin vor allem gespannt, wie die Parteien insgesamt abscheiden. Es riecht ja nach absoluter Mehrheit der SPD und eigentlich kann kaum jemand triftige Gründe dafür nennen, denn weder der ehemalige Brechmittelsenator und Scholz-o-mat Olaf Scholz kann der Grund dafür sein noch ein etwaiges ausgefeiltes und innovatives Parteiprogramm. Es wird sicherlich vor allem an der grottenschlechte Performance der CDU liegen. Und - so selbstkritisch muss man sein - nimmt man sicherlich auch der GAL den einen oder anderen Punkt übel. Es ist aber also de facto eine Frustmehrheit der SPD. Wollen wir hoffen, dass das im Falle der absoluten Mehrheit für einige SPD-WählerInnen nicht ein böses Erwachen gibt. So doll waren die Jahre mit absoluter SPD-Mehrheit ja nicht. Als Tipp für alle Unentschlossenen ein Hinweis auf das neue Wahlrecht: Viele wissen nicht, dass man nicht nur die Personen verteilt wählen kann, sondern auch auf Landesebene ebenso die Parteien. Wer rot-grün statt reinem rot möchte, sollte also im Zweifelsfall die Stimmen auf SPD und GAL verteilen.</p>
<p>Sonntagnacht wissen wir dann mehr - zumindest zur Sitzverteilung. Wer tatsächlich in die Bürgerschaft einzieht, wissen wir vermutlich erst am Mittwoch. Die Wahl ist nicht nur für die WählerInnen aufwendig, sondern noch mehr für die Wahlhelfer.</p>
<p>Wer noch unentschlossen ist, ob er mich wählen soll, dem seien folgende Links zur weiteren Bewertung anempfohlen - sowie die Artikel seit 2006 in diesem <a href="http://altonablog.de/">schönen Blog</a>.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.altona.info/2011/01/31/lars-brucher-gal-wk3-hamburgische-burgerschaft-2011/">Kandidatenportrait auf altona.info</a></li>
<li><a href="http://hamburg.gruene.de/kandidatur/lars-bruecher">Kandidatenprofil bei der GAL Hamburg</a></li>
<li><a href="http://www.altona.info/2011/01/31/lars-brucher-gal-wk3-hamburgische-burgerschaft-2011/"></a><a href="http://twitter.com/#!/themroc">Meine 140-Zeichen-Botschaften auf Twitter</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/#!/themroc"></a><a href="http://www.facebook.com/pages/Lars-Br%C3%BCcher/174617385912084">Meine politische Facebook-Page zum liken</a></li>
<li>oder einfach den <a href="http://www.ndr.de/regional/hamburg/buergerschaftswahl_2011/kandidaten-check/index.html">NDR-Kandidatencheck</a> im Wahlkreis machen</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Meine Bewerbung für die GAL-Bürgerschaftsliste</title>
		<link>http://altonablog.de/2011/01/03/meine-bewerbung-fur-die-gal-burgerschaftsliste/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 22:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Brücher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe Blogleser,
ich habe mich entschlossen, bei den grünen Wahlversammlungen für die Liste im Wahlkreis 3 (Altona) sowie für die Landesliste der GAL zu kandidieren. Aufgrund diverser Gründe nur auf hinteren Plätzen, aber dennoch ernsthaft. Hier meine Bewerbung für die GAL-Landesliste für diejenigen, die es interessiert. Kommentar gerne gesehen. Und um das politische Sendungsbewusstsein zu kanalisieren habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 10px; background-color: #ffffff; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; font: normal normal normal 1em/1.3em Georgia, 'Times New Roman', Times, serif; line-height: normal; padding: 0.5em">Hallo liebe Blogleser,</p>
<p style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 10px; background-color: #ffffff; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; font: normal normal normal 1em/1.3em Georgia, 'Times New Roman', Times, serif; line-height: normal; padding: 0.5em">ich habe mich entschlossen, bei den grünen Wahlversammlungen für die Liste im Wahlkreis 3 (Altona) sowie für die Landesliste der <a href="http://www.gal-hamburg.de">GAL</a> zu kandidieren. Aufgrund diverser Gründe nur auf hinteren Plätzen, aber dennoch ernsthaft. Hier meine Bewerbung für die GAL-Landesliste für diejenigen, die es interessiert. Kommentar gerne gesehen. Und um das politische Sendungsbewusstsein zu kanalisieren habe ich auch noch eine F<a href="http://www.facebook.com/pages/Lars-Brucher/174617385912084">acebook-Page für mich erstellt, die ihr gern auch liken dürft</a>.</p>
<p style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 10px; background-color: #ffffff; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; font: normal normal normal 1em/1.3em Georgia, 'Times New Roman', Times, serif; line-height: normal; padding: 0.5em"><strong>Bewerbung um einen hinteren Listenplatz auf der Landesliste für die Bürgerschaftswahlen </strong></p>
<p style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 10px; background-color: #ffffff; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; font: normal normal normal 1em/1.3em Georgia, 'Times New Roman', Times, serif; line-height: normal; padding: 0.5em">Liebe Freundinnen und Freunde,ich mache nun seit 1991 grüne Politik, erst in NRW und seit 1998 in Hamburg-Altona. Viele von Euch haben mich in dieser Zeit als Kreisvorstandsmitglied, BDK- und Landesausschussdelegierten, Bezirksversammlungsabgeordneten und Landesarbeitsgemeinschaftwiederbeleber  und -sprecher (LAG Wirtschaft und Finanzen sowie LAG Medien und Netzpolitik) kennengelernt.</p>
<p style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 10px; background-color: #ffffff; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; font: normal normal normal 1em/1.3em Georgia, 'Times New Roman', Times, serif; line-height: normal; padding: 0.5em">Gerade weil mein Schwerpunkt während der letzten Wahlperiode in der Landespolitik war, denke ich, dass es sinnvoll ist, wenn ich dieses Know-how auch im Wahlkampf einbringe und das mit einer Kandidatur untermauere.Schwerpunkte sind bei mir in Stichpunkten:</p>
<ul>
<li>Nachhaltige Finanzpolitik als Politik der Generationengerechtigkeit</li>
<li>Wirtschaftspolitik, die dem Markt so wenig Regulierung gibt wie möglich, aber soviel wie nötig
<ul>
<li>Aktive Hafenpolitik: Ein starkes Hamburg braucht einen zukunftsfähigen Hafen (Ja, damit bin ich in einer Minderheit, nein, das bedeutet nicht automatisch, dass ich auch für die Elbvertiefung bin)</li>
<li>Subventionen nur, wenn absolut begründbar und nicht wettbewerbsschädigen</li>
<li>Kammerzwang abschaffen</li>
</ul>
</li>
<li>Netzpolitik, die den heutigen Realitäten im Internet gerecht wird
<ul>
<li>Jugendschutzmedienstaatsvertrag internetgerecht novelliere</li>
<li>Netzneutralität bewahren</li>
<li>Daten der öffentlichen Hand öffentlich zugänglich machen („Open Data“)</li>
</ul>
</li>
<li>Medienpolitik, die über Standortpolitik hinausgeht und bundesweit bei diesem föderalen Thema Akzente setzt
<ul>
<li>GEZ abschaffen und durch Steuerfinanzierung ersetzen</li>
<li>Werbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk untersagen</li>
<li>Föderal bedingte Probleme anpacken</li>
</ul>
</li>
<li>Bürgerbeteiligung nicht nur als Übernahme von Entscheidungsgewalt, sondern auch von Verantwortung
<ul>
<li>Bürgerbegehren in Bezirken überarbeiten</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Ich gebe zu: Die Bürgerschaftswahlen kommen für mich zur Unzeit und sind in meine derzeitige Biographie nur schwer einzuarbeiten. Als Familienvater, selbständiger Berater und vor allem als Teilhaber an der relativ jungen <a href="http://hamburg.betahaus.de">betahaus GmbH &amp; Co KG</a> ist so ein Mandat nur schwer unterzubringen. Ich lasse daher gerne vielen kompetenten Menschen auf der Liste den Vorrang. Sollte mich das Hamburger Volk allerdings wider Erwarten nach „oben wählen“, nehme ich das Mandat natürlich an. Das ist also keine Zweckkandidatur - ich würde mich also über Eure Unterstützung freuen.</p>
<p>Beste Grüße</p>
<p>Lars Brücher</p>
<p><strong>Biographische Daten:</strong>
<ul>
<li>geboren 1971 in Düsseldorf, verheiratet, Vater zweier Söhne</li>
<li>selbständiger Projektmanager für Onlineprojekte</li>
<li>wohnhaft in Altona-Altstadt an der Grenze zum Schanzenviertel</li>
<li>Aktiv in einer Elterninitiative, Mitglied bei Unternehmensgrün und dem Hamburger Presseclub</li>
</ul>
<p>Wer wissen will, wie ich sonst so ticke und was ich mache, kann gern meine vielfältigen Profile und Blogs im Web besuchen, so z.B. http://www.altonablog.de/, wo ich seit 2006 in loser Folge (nicht nur) über Altonaer Themen blogge.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schanzenkrawalle: Deeskalation versus Schutz der Bürger?</title>
		<link>http://altonablog.de/2010/05/04/schanzenkrawalle-deeskalation-versus-schutz-der-burger/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 08:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Brücher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende gab es wieder die jährlichen Maikrawalle. Ich habe wie viele andere keine Lust mehr, dabei zuzusehen, wie das Viertel zum Abenteuerspielplatz von Idioten verkommt. Daher habe ich an meine Parteifreunde in der GAL mal eine Mail im interen GAL-Forum geschrieben. Er ist sehr emotional geschrieben. Ich will natürlich auch nicht Zustände wie bei einem G8-Treffen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Wochenende gab es wieder die jährlichen Maikrawalle. Ich habe wie <a href="http://schanzenpolitik.wordpress.com/2010/05/04/proteste-in-der-schanze-geht-das-auch-ein-bisschen-zivilisierter/">viele</a> <a href="http://www.mopo.de/2010/20100503/hamburg/panorama/feuer_und_flamme_fuer_so_viel_dummheit.html">andere</a> keine Lust mehr, dabei zuzusehen, wie das Viertel zum Abenteuerspielplatz von Idioten verkommt. Daher habe ich an meine Parteifreunde in der GAL mal eine Mail im interen GAL-Forum geschrieben. Er ist sehr emotional geschrieben. Ich will natürlich auch nicht Zustände wie bei einem G8-Treffen, aber man muss schon auch mal überlegen, was Deeskalation für die betroffenen Bürger bedeutet. Die Mail habe ich hier für eine Diskussion auch außerhalb der GAL einmal dokumentiert. Ich freue mich über praktikable Vorschläge, dem Problem zu begegnen.</p>
<p>Liebe Leute,</p>
<p>ich habe es wie viele andere (siehe <a href="http://www.mopo.de/2010/20100504/hamburg/panorama/wir_haben_keinen_bock_mehr_auf_krawall.html">Presseberichterstattung</a>) in der  Schanze satt, dass sich unser Stadtteil zum alljährlichen Spielfeld von  gewaltbereiten Hohlköpfen entwickelt hat. Ich war eigentlich immer ein  Vertreter von Deeskalationsstrategien, aber wenn das dazu führt, dass  wie am Samstag dutzende Scheiben eingeworfen werden und Autos von  Anwohnern zerstört werden, auf der Straße offene Brände in einem von  Altbauten geprägtem Viertel gelegt werden, ohne dass man auch nur einen  Polizisten sieht, dann komme ich zu dem Schluss, dass das vielleicht  doch nicht so eine gute Strategie ist.</p>
<p>Man kann es nicht länger hinnehmen, dass uns hier die Infrastruktur von  Sparkasse bis zur Drogerie kaputtgeschlagen wird, kleine Einzelhändler  morgens vor kaputten Scheiben stehen und Anwohner ihr Fahhrad auf einer  abgebrannten Barrikade wiederfinden. Diesmal fand ich es zudem  persönlich sehr bedrohlich. Der Mob tobte zeitweise bei uns in der  Bernstorffstraße, um sich an einer Baustelle mit Steinen zu versorgen.  Ich bin eine Stunde am Fenster stehen geblieben, weil diese zum Teil  angetrunkenen Idioten mit ihren Pflastersteinen direkt vor unserem  Kinderzimmer (im Erdgeschoss) auf und ab gingen. In dieser bedrohlichen  Situation - nebenan wurden Barrikaden errichtet und alles, was nicht  niet- und nagelfest war, auf die Straße geworfen - habe ich die ganze  Stunde lang keinen Polizisten gesehen. Übrigens ist es ein von Linken  gern vorgetragener Mythos, dass das nur Pinnerger Krawallkiddies sind.  Mindestens 50% der gesichteten Steinewerfen hatten die szeneübliche  schwarze Autonomentracht an und viele auch politische Badges wie  schwarz-rote Sterne etc.</p>
<p>Es mag ja sein, dass Deeskalationsstrategien gut für die  Berichterstattung in der Presse sind, ob sie auch gut für die  betroffenen Bürger ist, möchte ich hiermit öffentlich anzweifeln.</p>
<p>Beste Grüße</p>
<p>Lars Brücher, KV Altona</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Politcamp im Rückblick - erste Gedanken</title>
		<link>http://altonablog.de/2010/03/22/politcamp-im-ruckblick-erste-gedanken/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 09:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Brücher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer schlecht, wenn man nach einem mitorganisierten Event kaum Zeit für einen Rückblick hat. Aber ich will es wenigstens in Stichpunkten versuchen, positiv, neutral und negativ gemischt, ohne Wertung in der Reihenfolge (naja fast):

Wie auch das letzte Mal das größte Highlight waren die Diskussionen zwischen den Teilnehmern über Parteigrenzen hinweg. Wie immer auf solchen Veranstaltungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer schlecht, wenn man nach einem mitorganisierten Event kaum Zeit für einen Rückblick hat. Aber ich will es wenigstens in Stichpunkten versuchen, positiv, neutral und negativ gemischt, ohne Wertung in der Reihenfolge (naja fast):
<ul>
<li>Wie auch das letzte Mal das größte Highlight waren die Diskussionen zwischen den Teilnehmern über Parteigrenzen hinweg. Wie immer auf solchen Veranstaltungen fanden die fruchtbarsten Gespräche in den kleinen Sessions oder im Foyer statt und nicht in den Podiumsdiskussionen im Saal. Das ist aber ein No-brainer (muss man angesichts einiger Kommentare zum Camp aber wohl doch nochmal betonen).</li>
<li>Ich finde es angesichts der doch sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten im Orga-Team immer wieder toll, wie gut die Zusammenarbeit auf dieser organisatorischen Ebene klappt. Ich habe sicherlich nicht die allergrößten politischen Schnittmengen zu <a href="http://twitter.com/ralphmakolla">Ralf Makolla</a> von der CDU und auch Menschen aus dem Umfeld von Johannes Kahrs würde ich immer erst einmal mit Vorsicht genießen (hallo <a href="http://twitter.com/tomaschek">Valentin</a> ;-)), aber diese Themen konnten wir für die überparteiliche Sache sehr gut ausblenden und irgendwie klappt es menschlich dann ja doch manchmal erstaunlich gut auch über die Parteigrenze hinweg</li>
<li>Ich mache eine Sessionplanung nie wieder mit Google Docs, das System-Feedback pro Eintrag von fünf Sekunden war angesichts der Zuteilung der knapp 40 Sessions innerhalb von 20 Minuten am Samstag etwas zu lang.</li>
<li>Ich hätte gern das nächste Mal wieder eine Mixxt-Community</li>
<li>Ich habe mich im Vorfeld darüber gewundert, dass einige in Frage gestellt haben, ob das ein &#8220;echtes&#8221; Barcamp sei. Ehrlich gesagt war ich noch nie ein Freund von Dogmatik (womit manche auch in meiner Partei Probleme haben). Wichtig ist, dass ein Camp offen für eigene Sessions ist. Wir hatten insgesamt glaube ich rund 50 freie Sessions bei ca. 10 vororganisierten. Ich fand es gut, dass einiges vororganisiert war, schließlich erhöht es den Reiz für viele Teilnehmer, wenn man auch mal ein paar Promis sieht. Wer diese nicht sehen wollte, konnte immer in mindestens drei Alternativsessions gehen. Komischerweise war gerade bei der promigsten Podiumsdiskussion der Saal berstend voll. Die Qualität der großen Sessions war aber zugegebenermaßen recht unterschiedlich.</li>
<li>Ich finde gut, dass unsere parteisystemkritischen Bohemians wie <a href="http://twitter.com/mspro">@mspro</a> oder <a href="http://twitter.com/plomlompom">@plomlompom</a> wieder dabei waren und sich auf den Dialog mit uns Parteifuzzies eingelassen haben - immer ein Gewinn. @plomlompom&#8217;s Session zu &#8220;Datenschutz als Ideologie&#8221; war wie zu erwarten eine der besten Sessions.</li>
<li>Überhaupt war ich von der Menge und Breite der Sessionbeiträge geradezu überwältigt: Ihr seid toll!</li>
<li>Ich hätte gern die Zeit gehabt, selbst eine Session vorzubereiten und anzubieten</li>
<li>Das nächste Mal sollten wir wieder im Frühsommer campen</li>
<li>Man sollte beim Grillen nicht immer erst eine Wurst auf den Grill legen, wenn sie bestellt wird.</li>
<li>Die Getränke waren zu teuer, aber das ist einfach eine Sache des Sponsorings. Freiwillige vor.</li>
<li>Das Essen war so mittelprächtig, aber einem geschenkten Gaul&#8230;</li>
<li>Noch mehr Streams und noch mehr Dokumentation wären toll. Liegt zum Teil am Sponsoring, kann das Team auch mehr Schwerpunkte setzen, müssen aber auch die Teilnehmer zu beitragen.</li>
<li>Die Twitterwall fand ich gar nicht so schlimm, da hatte ich nach den infantilen Tweets auf der letzten re:publica größere Sorgen. Das Twitterfeedback fand ich sowohl bei positiven wie negativen Dingen hilfreich.</li>
<li>Vom Politcamp geht keine Weltrevolution aus. Die netzpolitischen Themen müssen natürlich weiteren Raum in der Gesellschaft greifen, <a href="http://lumma.de/2010/03/21/es-braucht-mehr-als-nur-yeah/">wie Nico es fordert</a>. Aber ich finde es auch hilfreich, wenn man sich in der netzpolitischen Gemeinde, die angeblich so im eigenen Saft schmort, überhaupt mal bei einigen Punkten einig ist, bevor man die Welt missioniert. Da ist ja seit dem letzten Politcamp viel passiert (Netzsperren). Und ganz davon abgesehen gibt es auf dem Politcamp wesentlich weniger Netznerds als bei den meisten anderen 2.0-igen Veranstaltungen. Insofern ist das Politcamp ein richtiger Schritt auch in diesem Sinne. Noch offener werden: Gerne.</li>
</ul>
<p>Ach so: Besser werden kann man natürlich immer. Mithelfen kann auch jeder.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Idee des Grünencamp revisited: Treffen auf dem Politcamp?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 14:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Brücher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte ja vor mittlerweile fünf Monaten an dieser Stelle schon einmal die Idee eines Grünencamp entwickelt. Damals gab es viel Feedback und ich habe eine Mixxt-Community dafür gegründet. Aufgrund vieler anderer Projekte und auch angesichts des bevorstehenden Politcamp, bei dem ich ein bisschen mitorganisiere, kam das Thema zwischenzeitlich etwas unter die Räder - sorry. Die Idee ist aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja vor mittlerweile fünf Monaten <a href="http://altonablog.de/2009/10/07/grunencamp-wer-hat-lust/">an dieser Stelle schon einmal die Idee eines Grünencamp entwickelt</a>. Damals gab es viel Feedback und ich habe eine <a href="http://gruenencamp.mixxt.de/">Mixxt-Community</a> dafür gegründet. Aufgrund vieler anderer Projekte und auch angesichts des bevorstehenden <a href="http://politcamp.org/">Politcamp</a>, bei dem ich ein bisschen mitorganisiere, kam das Thema zwischenzeitlich etwas unter die Räder - sorry. Die Idee ist aber nach wie vor aktuell! Deshalb möchte ich allen Interessieren anbieten, das Thema in einer Session auf dem Politcamp (am 20. und 21. März in Berlin) wiederzubeleben. Würde mich freuen, wenn viele Interessierte am Grünencamp auch dorthin kommen, damit wir die Idee des Grünencamps dort weiterentwickeln können. Ideen und Kommentare im Vorfeld - hier oder bei <a href="http://gruenencamp.mixxt.de/">Mixxt</a> - natürlich erwünscht.</p>
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		<title>Klarer Ausgang des Bürgerentscheides zu IKEA - jetzt vernünftig planen</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 21:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Brücher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Bezirkspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bürger haben entschieden: Die überwältigende Mehrheit von 77,2% der Altonaer wollen, dass IKEA kommt. Das ist noch besser, als ich es habe kommen sehen. Und zugleich macht es klar, dass ein zweiter Bürgerentscheid zu diesem Thema nicht nur keinem Bürger klarzumachen ist sondern auch eine eklatante Verschwendung von Haushaltsmitteln bedeuten würde. Man kann also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bürger haben entschieden: Die überwältigende Mehrheit von 77,2% der Altonaer wollen, dass IKEA kommt. Das ist noch besser, als ich es habe kommen sehen. Und zugleich macht es klar, dass ein zweiter Bürgerentscheid zu diesem Thema nicht nur keinem Bürger klarzumachen ist sondern auch eine eklatante Verschwendung von Haushaltsmitteln bedeuten würde. Man kann also entweder hoffen, dass die Unterschriften des Gegenbegehrens nicht reichen (unwahrscheinlich) oder der Senat angesichts der rechtlichen Lage das Verfahren an sich zieht (Evokation, wahrscheinlicher). Dann muss aber auch ernst gemacht werden mit der durchdachten verkehrstechnischen Planung, denn das scheint mir das noch plausibleste Argument zu sein (wenngleich auch Karstadt früher Verkehr verursacht hat und im Gegenzug auch weniger Autokolonnen am Wochenende quer durch die Stadt nach Schnelsen oder Moorfleet mehr fahren müssen). Städtebaulich wäre eine grüne Wiese wahrscheinlich schöner als ein IKEA, aber unansehnlicher als das Frappant wird ein IKEA-Neubau sicherlich nicht - und ich bin ansonsten im Gegensatz zu vielen Anderen ein großer Freund des 60er-Jahre-Ensembles nebenan in der Neuen Großen Bergstraße.</p>
<p>Ich würde mich ernsthaft freuen, wenn die IKEA-Gegner jetzt mit einsteigen in diesen Prozess, um das Beste daraus zu machen, anstatt sich als <a href="http://nionhh.wordpress.com/2010/01/21/frappant-david-meets-goliath/">schlechte Verlierer zu zeigen, die den Bürgern vorwerfen, schlecht informiert gewesen zu sein</a> (obwohl sie doch selbst 60.000 Zettel verteilt haben). Natürlich muss man den jetzt im Frappant befindlichen Freelancern und Künstlern auch helfen, Räume zu finden. Bitte sucht dann für mich gleich mit, ich bin auch Freelancer, der aus seinem Büro raus muss und unterscheide mich in Gewinnorientierung und Zugehörigkeit zur Kreativwirtschaft kein bisschen von einem Großteil der Frappant-Nutzer.</p>
<p>Als letzten Wunsch hätte ich noch, dass alle Parteien sich einmal mit dem Justizsenator zusammensetzen und über die Regelungen zur direkten Demokratie reden. Die scheinen, wie der aktuelle Fall zeigt, noch etwas unausgereift. Ich finde gut, wenn solch wichtige Maßnahmen von Bürgern selbst entschieden werden, aber die Instrumentalisierung der Bürgerbeteiligung zu taktischen Zwecken (Verhinderung von Maßnahmen durch die Suspensivwirkung, nicht durch die eigentliche Abstimmung) und die Möglichkeit von zwei Abstimmungen zum gleichen Thema innerhalb kürzester Zeit müssen der Vergangenheit angehören.</p>
<p>Update: <a href="http://www.altona.info/2010/01/ergebnis-burgerentscheid-77-ja-stimmen-pro-ikea-altona/">altonaINFO</a> hat ein Video der Pressekonferenz zum Ergebnis hochgeladen, danke!</p>
<p><object width="560" height="340">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XL9fAtHtnnE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param>
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<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/XL9fAtHtnnE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
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		<title>Bürgerentscheid pro IKEA - jetzt geht es los</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/12/30/burgerbegehren-pro-ikea-jetzt-geht-es-los/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 10:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Brücher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Bezirkspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange wurde diskutiert, jetzt hat der Bürger das Wort: Der Bürgerentscheid pro IKEA startet und wird darüber Auskunft geben, wie die Altonaer Bevölkerung über das geplante Vorhaben denkt, anstelle des Frappant-Gebäudes, in dem früher Karstadt untergebracht war, eine innerstädtische IKEA-Filiale zu errichten.
Erwähnenswert an diesem Bürgerentscheid ist, dass er erstmals ein positives Petitum hat. Der Bürgerentscheid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange wurde diskutiert, jetzt hat der Bürger das Wort: Der <a href="http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/2032664/buergerentscheid-pro-ikea.html">Bürgerentscheid pro IKEA startet</a> und wird darüber Auskunft geben, wie die Altonaer Bevölkerung über das geplante Vorhaben denkt, anstelle des Frappant-Gebäudes, in dem früher Karstadt untergebracht war, eine innerstädtische IKEA-Filiale zu errichten.</p>
<p>Erwähnenswert an diesem Bürgerentscheid ist, dass er erstmals ein positives Petitum hat. Der Bürgerentscheid hat explizit das Ziel, IKEA anzusiedeln. Er wurde im Wesentlichen von den Kaufleuten in der Großen Bergstraße organisiert, die sich davon eine Belebung der Straße erhoffen. Nicht, dass es an <a href="http://www.kein-ikea-in-altona.de/">öffentlichkeitswirksam agierenden Kritikern</a> fehlen würde. Aber entweder konnten oder wollten die Gegner die für ein eigenen Bürgerentscheid notwendigen Unterschriften noch nicht beim Bezirksamt abgeben. Es ist in der Tat bedauerlich - wer auch immer daran Schuld ist - dass die beiden Bürgerbegehren nicht gegeneinander abgestimmt werden können. Wenn jetzt aber ein Bürgerentscheid durchgeführt wird, hat glaube ich niemand Verständnis dafür, wenige Monate später noch eines mit einem negativen Petitum abzustimmen. Man kann hoffen, dass die Gegner das Ergebnis dann respektieren - vielleicht fällt es ja auch zu ihren Gunsten aus. Aber die große Öffentlichkeitsarbeit, die die Gegner gerade fahren, würde ich mal als Beleg dafür werten, dass man den ersten Entscheid auch ernst nimmt. Durchaus lobenswert auch, dass <a href="http://www.altona.info/2009/12/ikea-grunes-licht-aus-schweden-fur-hamburg-altona/">IKEA selbst vom Bürgerentscheid seine Entscheidung abhängig macht</a>, also nicht versuchen wird, über andere Wege ans Ziel zu kommen.</p>
<p>Zur Sache selbst hatte ich mich ja schon<a href="http://altonablog.de/2009/10/02/ein-paar-gedanken-zum-geplanten-ikea-in-altona/"> an dieser Stelle</a> geäußert. Ich finde viele Sachen im jetzigen Kultur-Frappant super, aber es war von vornherein klar, dass es angesichts des Privatbesitzes nur eine Zwischennutzung sein kann. Ich muss auch kein IKEA haben, aber schlecht fände ich es auch nicht, nicht immer mit dem Auto nach Schnelsen rausfahren zu müssen, sondern per Bus in 10 Minuten da zu sein. Ich glaube zudem schlicht nicht an die Argumentation, dass ein Billigmöbelkaufhaus ein Gentrifizierungsfaktor ist. Vielmehr ist das Gegenteil vermutlich der Fall: Ein alternatives Kulturzentrum mit dem Ruch des Illegalen und Kreativen (Besetzung! Protest! &#8220;Künstler&#8221;!) hat viel mehr Potential, den Stadtteil für Medien- und Werbeagenturen und  die nachfolgende Eppendorfer Schickeria attraktiv zu machen. Das beste Beispiel dafür ist der Gentrifizierungseffekt der Roten Flora in der Schanze. Wenn die sogenannten Künstler (de facto sind dabei auch viele ganz gewöhnlich Gewerbetreibende wie Architekten und Grafiker, die sich über wettbewerbsverzerrend günstigen Büroraum freuen) aus dem Frappant gegen Gentrifizierung wären, müssten sie eigentlich also eigentlich sich selbst bekämpfen.</p>
<p>Im Übrigen würde ein ablehnendes Ergebnis des Bürgerentscheides nicht den Fortbestand des Frappants als Kulturinstitution bedeuten. Im Gegensatz zum Gängeviertel und vergleichbaren Objekten befindet sich das Gebäude schon lange in Privatbesitz, der Besitzer wird also versuchen, ein anderes Konzept zu finden, um sein Gebäude zu versilbern. Er kann, dass kann man gar nicht oft genug sagen, auch jetzt schon ohne jede Genehmigung ein Kaufhaus im bestehenden Gebäude errichten. Verhindern lässt sich nur ein Neubau (wie er für IKEA aber notwendig wäre).</p>
<p>Viel ernster nehme ich die Argumente aus städtebaulicher Sicht und die Verkehrsproblematik. Da kann ich nur auf die vollkommen<a href="http://www.gal-altona.de/bezirksfraktion/einzel-ansicht-news-fraktion/archive/2009/november/27/positionspapier_der_gal_altona_bezirksfraktion_zur_ikea_ansiedlung_in_altona/?cHash=cb574aa634"> richtigen Vorraussetzungen für eine Ansiedlung von IKEA verweisen, die die GAL-Fraktion (der ich als zugewählter Bürger angehöre) verabschiedet hat</a>. Da die GAL das weitere Verfahren nach einem eventuellen positiven Bescheid maßgeblich mitbestimmt, werde ich beim Bürgerentscheid mit JA stimmen.</p>
<p>[Update: Wurde zurecht darauf hingewiesen, dass ich Bürgerbegehren und Bürgerentscheid ab und zu (z.B. in der Überschrift) durcheinandergeworfen habe. Ist jetzt hoffentlich überall richtig]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Not in our name: Selbsterkenntnis täte gut.</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/11/01/not-in-our-name-selbsterkenntnis-ist-immer-gut/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 22:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Brücher</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Bezirkspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit immer unterwegs und überall zu spät. Dennoch ein paar Zeilen zu &#8220;Not In Our Name, Marke Hamburg&#8221; (warum ist das eigentlich nicht kommentierbar?). Ich bin ja etwas hin- und hergerissen: Zum Teil in seinem Sarkasmus glänzend, zum Teil das übliche Jammern auf hohem Niveau. Zum Teil richtige Kritik (an Verkauf städtischer Immobilien im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit immer unterwegs und überall zu spät. Dennoch ein paar Zeilen zu &#8220;<a href="http://www.buback.de/nion/" target="_blank">Not In Our Name, Marke Hamburg</a>&#8221; (warum ist das eigentlich nicht kommentierbar?). Ich bin ja etwas hin- und hergerissen: Zum Teil in seinem Sarkasmus glänzend, zum Teil das übliche Jammern auf hohem Niveau. Zum Teil richtige Kritik (an Verkauf städtischer Immobilien im Höchstpreisverfahren), z.T. <a href="http://www.gal-fraktion.de/cms/presse/dok/311/311699.kultur_lebendige_debatte_ist_wichtig.html" target="_blank">schon widerlegte</a> Unwahrheiten (dass die Kulturförderung gekürzt worden sei). Zum Teil richtige Initiativen unterstützend (Gängeviertel), zum Teil Initiativen unterstützend, bei denen man sich entweder vergallopiert hat (was hat ein Billigkaufhaus mit Gentrifizierung zu tun? - siehe auch <a href="http://altonablog.de/2009/10/02/ein-paar-gedanken-zum-geplanten-ikea-in-altona/">einen älteren Post von mir zu IKEA in Altona</a>) oder die noch weniger mit dem Thema zu tun haben (Fernwärmleitung und Autobahndeckel, das ist eher der heilige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Florian-Prinzip">St. Florian</a> herauszuhören). Und mir ist auch nicht ganz klar, warum mein Parteifreund Farid Müller zu Verbalkeulen gegen das Manifest greift, aber genauso wenig, warum meine Fraktion bei jeder aus der Reihe tanzenden Meinung <a href="http://www.mopo.de/2009/20091102/hamburg/panorama/galier_beschimpft_kuenstler.html">einen Maulkorb verhängen</a> muss. Aber letzteres nur am Rande.</p>
<p>Zumal das von Müller offensichtlich verwendete Wort &#8220;scheinheilig&#8221; zwar polemisch, aber auch nicht unbedingt falsch ist. Denn letztlich macht sich die Stadt sich ja nur einen Gentrifizierungseffekt zunutze, den die Künstler, Bar- und Clubbetreiber seit Jahrzehnten selbst verursachen. Die Türken in der Schanze wurden nicht von der bösen Politik aus der Schanze vertrieben, sondern von linken WGs, die mit ihren gesplitteten Mieten mehr pro Quadratmeter bezahlen konnten. Die Yuppies wurden nicht mit Fördermitteln in die Schanze gezwungen, sondern fühlten sich von der subkulturellen Atmosphäre von Roter Flora, Saal 2, Bioladen und Co angezogen. Nur mal so als Beispiel. Das ist alles ohne staatlichen Einfluss passiert. Und das weiß der klügere Teil der Szene auch, wie ein sehr weiser Artikel in der Zeck (dem Zentralorgan der Roten Flora) zur Gentrifizierung der Schanze vor ein paar Jahren sehr schlüssig belegte.</p>
<p>Und auch scheinheilig ist, dass ein großer Teil derjenigen, die das kritisieren, daran ja auch Geld verdienen - vor allem, wenn man die Clubs und Bars dazuzählt, was die Manifestautoren ja tun. Und dass die Stadt mit der zugegebenermaßen sehr anbiedernden Werbung in den Hochglanzbroschüren dummerweise Leute nach Hamburg holt, die Konzerte in den genannten Clubs bei den genannten Künstlern besuchen, deren Bilder kaufen oder Bücher lesen. Publikumsbeschimpfung also gewissermaßen.</p>
<p>Und da frage ich einfach mal direkt in der zweiten Person: Was soll dieser Distinktionsscheiß? Und was wollt ihr? Wollt ihr von Kultursubventionen korrumpiert bis zur Rente in staatlichen Kulturzentren dahinvegitieren? Ich könnte mir nichts Uninspirierenderes und Spießigeres vorstellen. Natürlich kann man billige Flächen oft nur durch Zwischennutzung bereitstellen. Da ihr die aber dann oft nicht mehr verlassen wollt, wenn die Zeit abgelaufen ist, wird es auch die bald nicht mehr geben, weil sich kein Immobilienbesitzer mehr auf dieses Wagnis einlassen wird. <em>Das</em> wäre in der Tat ein trauriges Ergebnis eurer Sesshaftigkeit. Und ich sehe es ehrlich gesagt auch nicht ein, dass so ein Zustand womöglich mit meinen Steuergeldern künstlich verlängert wird. Schließlich seid ihr keine unterdrückten Minderheiten, sondern verdient euren Lebensunterhalt damit, seid Freiberufler (man sollte sich mal im Frappant umschauen, was für &#8220;<a href="http://frappant.blogsome.com/ueber-frappant/">Künstler</a>&#8221; zu fast schon wettbewerbsverzerrenden Mietpreisen da (<a href="http://frappant.blogsome.com/2009/10/31/keine-verlangerung-des-nutzungsvertrages-mit-130-kunstlern-im-frappant-pressemitteilung-des-frappantvereins-30102009-2/">noch</a>) ihre Büros haben) oder verdient in Clubs euren Lebensunterhalt mit hohem Bierumsatz (und bezahlt wahrscheinlich eure Tresenkräfte schlecht).</p>
<p>Nix für ungut, ich find euch ja auch toll, aber bitte seid ehrlicher zu euch selbst. (OK, ist doch etwas länger geworden)</p>
]]></content:encoded>
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