Meine Bewerbung für die GAL-Bürgerschaftsliste

Hallo liebe Blogleser,

ich habe mich entschlossen, bei den grünen Wahlversammlungen für die Liste im Wahlkreis 3 (Altona) sowie für die Landesliste der GAL zu kandidieren. Aufgrund diverser Gründe nur auf hinteren Plätzen, aber dennoch ernsthaft. Hier meine Bewerbung für die GAL-Landesliste für diejenigen, die es interessiert. Kommentar gerne gesehen. Und um das politische Sendungsbewusstsein zu kanalisieren habe ich auch noch eine Facebook-Page für mich erstellt, die ihr gern auch liken dürft.

Bewerbung um einen hinteren Listenplatz auf der Landesliste für die Bürgerschaftswahlen 

Liebe Freundinnen und Freunde,ich mache nun seit 1991 grüne Politik, erst in NRW und seit 1998 in Hamburg-Altona. Viele von Euch haben mich in dieser Zeit als Kreisvorstandsmitglied, BDK- und Landesausschussdelegierten, Bezirksversammlungsabgeordneten und Landesarbeitsgemeinschaftwiederbeleber  und -sprecher (LAG Wirtschaft und Finanzen sowie LAG Medien und Netzpolitik) kennengelernt.

Gerade weil mein Schwerpunkt während der letzten Wahlperiode in der Landespolitik war, denke ich, dass es sinnvoll ist, wenn ich dieses Know-how auch im Wahlkampf einbringe und das mit einer Kandidatur untermauere.Schwerpunkte sind bei mir in Stichpunkten:

  • Nachhaltige Finanzpolitik als Politik der Generationengerechtigkeit
  • Wirtschaftspolitik, die dem Markt so wenig Regulierung gibt wie möglich, aber soviel wie nötig
    • Aktive Hafenpolitik: Ein starkes Hamburg braucht einen zukunftsfähigen Hafen (Ja, damit bin ich in einer Minderheit, nein, das bedeutet nicht automatisch, dass ich auch für die Elbvertiefung bin)
    • Subventionen nur, wenn absolut begründbar und nicht wettbewerbsschädigen
    • Kammerzwang abschaffen
  • Netzpolitik, die den heutigen Realitäten im Internet gerecht wird
    • Jugendschutzmedienstaatsvertrag internetgerecht novelliere
    • Netzneutralität bewahren
    • Daten der öffentlichen Hand öffentlich zugänglich machen („Open Data“)
  • Medienpolitik, die über Standortpolitik hinausgeht und bundesweit bei diesem föderalen Thema Akzente setzt
    • GEZ abschaffen und durch Steuerfinanzierung ersetzen
    • Werbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk untersagen
    • Föderal bedingte Probleme anpacken
  • Bürgerbeteiligung nicht nur als Übernahme von Entscheidungsgewalt, sondern auch von Verantwortung
    • Bürgerbegehren in Bezirken überarbeiten

Ich gebe zu: Die Bürgerschaftswahlen kommen für mich zur Unzeit und sind in meine derzeitige Biographie nur schwer einzuarbeiten. Als Familienvater, selbständiger Berater und vor allem als Teilhaber an der relativ jungen betahaus GmbH & Co KG ist so ein Mandat nur schwer unterzubringen. Ich lasse daher gerne vielen kompetenten Menschen auf der Liste den Vorrang. Sollte mich das Hamburger Volk allerdings wider Erwarten nach „oben wählen“, nehme ich das Mandat natürlich an. Das ist also keine Zweckkandidatur – ich würde mich also über Eure Unterstützung freuen.

Beste Grüße

Lars Brücher

Biographische Daten:

  • geboren 1971 in Düsseldorf, verheiratet, Vater zweier Söhne
  • selbständiger Projektmanager für Onlineprojekte
  • wohnhaft in Altona-Altstadt an der Grenze zum Schanzenviertel
  • Aktiv in einer Elterninitiative, Mitglied bei Unternehmensgrün und dem Hamburger Presseclub

Wer wissen will, wie ich sonst so ticke und was ich mache, kann gern meine vielfältigen Profile und Blogs im Web besuchen, so z.B. http://www.altonablog.de/, wo ich seit 2006 in loser Folge (nicht nur) über Altonaer Themen blogge.

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